Presse

#Begrüssung durch Mag. Walter Fehlinger ( BACOPA Verlag) am 09. Jänner 2026 bei der Geburtstagsfeier für Prof. Dr. Wolfgang Kubin im Cafe Museum, Wien

Sehr geehrte Damen und Herren, werter Herr Prof. Kubin!

80 Jahre, das ist schon was, das muss man erst einmal schaffen. Vor allem mit Ihrem ungestillten Schaffensdrang Herr Kubin.

Es freut mich sehr, dass wir Sie heute hier im Cafe Museum - nach ihrer Feier am 17. Dezember in Beijing - auch hier, ein paar Schritte neben der Wiener Secession feiern können.
Vor rund 125 Jahren waren die Gründungen der Secessionen - neben München, Wien, Berlin und anderen Städten - Impulsgeber für den Aufbruch in die Moderne unter dem Motto: „Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst ihre Freiheit“.

Das gilt natürlich auch für die literarische Freiheit - denn Literatur ist Kunst und Bücher sind mehr als nur bedrucktes Papier oder heute ein Blogbeitrag im Netz.
„Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst ihre Freiheit“.
Ich beziehe mich hier auf die beunruhigenden Entwicklungen in den westlichen, demokratischen Ländern, wie z.B. „Book Ban“ in den USA von konservativer und in Europa von eher linksgerichteten Kräften und der Stimmungsmache gegen andere Länder wie z.B. aktuell gegen China.
Mit dem Finger auf andere Länder zu zeigen und zu sagen: „Schaut, dort gibt es noch viel stärkere Einschränkungen und Zensur“, halte ich für eine Ablenkung von den eigenen Problemen, denn ich denke, in allen Ländern - egal in welchem politischen System - sollte sich die Gesellschaft für die Freiheit der Kunst einsetzen, wenn sie ihr wichtig ist.

Werte Gäste ich frage Sie: Muss ein Verleger, also in diesem Falle ich, allen Inhalten eines Werkes zustimmen?
Natürlich nicht! So ist das auch bei den Büchern von Herrn Prof. Kubin. Meine Freiheit besteht darin, sie zu veröffentlichen oder auch nicht.

Über die Bedeutung von Herrn Prof. Kubin möchte ich jetzt nicht sprechen, denn darüber wird Herr Prof. Richard Trappl mehr sagen.

Eines ist jedoch für mich sicher, dass Sie sich Herr Prof. Kubin - da Sie ja auch ein halber Österreicher sind - mit Ihrem Gesamtlebenswerk in die Reihe von Arthur von Rosthorn, Erwin Ritter von Zach, Jakob Rosenfeld, Richard Frey, in China besser bekannt als Fu Lai, Prof. Dr. Gerd Kaminski und Dr. Helmut Sohmen - alles Österreicher aus den verschiedensten Bereichen -  bezüglich dem Brückenbau zwischen unseren Ländern einreihen. 

Für mich sind Sie ein Querdenker. Dieser Begriff ist ja heutzutage sehr umstritten, eher negativ besetzt.
Aber was sagt der Duden dazu? 
Das ist eine „Person, die eigenständig und originell denkt und deren Ideen und Ansichten oft nicht verstanden oder akzeptiert werden.“
Also jemand, der polarisiert, vieles direkt und offen anspricht, was Ihnen Herr Kubin sowohl hier in den deutschsprachigen Ländern, als auch in China nicht nur Freunde bringt. 
Ich frage, was ist da schlecht daran? Es allen recht machen, allen nach dem Mund reden? Wenn nötig, schwimmen wir gerne gegen den Strom.

Nachdem eine zukünftige Konfrontation zwischen dem Westen und dem Osten, und hier v.a. mit China im Westen zunehmend diskutiert wird, halte ich Ihre Beiträge Herr Kubin für sehr wichtig um den Austausch, die vielseitigen Kanäle offen zu halten. 
Das ist mit einer der Gründe, warum wir Ihre Bücher veröffentlichen.

Es ist noch nicht so lange her, als ich Sie 2014 in Wien persönlich kennen lernte und seither veröffentlichten wir gemeinsam -  zum Teil auch zweisprachig - eine ganze Reihe von Büchern. Auszüge daraus wurden auch in China veröffentlicht.
Am Büchertisch, der von unserer Mitarbeiterin Frau Kristine Hauswirth betreut wird, finden Sie - neben einer Auswahl an Büchern - auch signierte Kunstkarten mit Motiven von Herrn Dr. Friedrich Zettl zur freien Entnahme. 
Bücher und Karten auf Wunsch gerne nach der Feier mit persönlicher Widmung.
Lieber Herr Kubin, leider konnte meine Gattin heute nicht kommen. Sie lässt Sie und alle Anwesenden herzlich grüssen und wünscht Ihnen nachträglich alles Gute und sendet Ihnen diesen Blumenstrauss. 
Von mir wie immer eine Flasche Schnaps von einem oberösterreichischen Bauern, natürlich in Anlehnung an Ihr Buch „Die Geschichte eines Flachmanns“.

Bevor ich zum Schluss komme, möchte ich Ihnen noch die Glückwünsche von Herrn Bundespräsident a.D. Dr. Heinz Fischer an Sie vorlesen.


Stossen wir gemeinsam auf Sie an!


Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und wir starten nun mit der Cellistin Frau MMag. Jing Gatke und Johann Sebastian Bach .

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#Vortrag von Dr. Friedrich Zettl am 09. Jänner 2026 bei der Geburtstagsfeier für Prof. Dr. Wolfgang Kubin im Cafe Museum, Wien

Der Punkt und die Leere – Eine philosophische Ästhetik
Teil 1: Der schöpferische Punkt und die Urkraft des Daoismus

Irgendwann haben Wolfgang Kubin und ich festgestellt, dass uns unter anderem unsere starke Affinität zu Daoismus und Zen verbindet. Als er vorschlug, dass wir heute, an diesem Freudentag gemeinsam referieren sollten, stand dann auch rasch das Thema Punkt und Leere fest. Und so möchte ich heute dieses Thema aus einer daoistischen beziehungsweise Zen-Buddhistischen Sichtweise her aufrollen, und das unter dem Blickwinkel der Malerei bzw. der klassischen Texte zur Malerei. Nur der philosophische Aspekt des Daoismus interessiert uns heute, nicht der populär-religiöse, der Hokuspokus und schon gar nicht der esoterische Blickwinkel.
Der Titel unseres Gesprächs, Punkt und Leere, wurde mit Bedacht gewählt und steht von Anfang bis ganz zum Ende im Zentrum unserer Betrachtungen. Im Idealfall werden Sie von heute an einem Punkt in der chinesischen Malerei oder Kalligraphie völlig anders begegnen. Mehr noch denke ich, dass, wenn man diese beiden Topoi verstanden hat, man den Großteil der chinesischen Xieyi-Malerei und Kalligraphie erfasst hat.
Ein Punkt ist für viele eine überschaubare, kleine Sache. Die Leere hingegen ist unendlich, und damit drängt sich die faszinierende Frage auf: Was verbindet diese beiden Pole?
In alten chinesischen Schriften zur Malerei liest man immer wieder, dass der Maler ein Schöpfer sei, einer, der mit seiner Pinselarbeit das ganze Universum erschafft. Genau das wollen wir heute in Angriff nehmen und ich lade Sie dazu ein, eine kleine Übung mitzumachen. Keine Sorge, Sie brauchen sich nicht zu verrenken. Wir machen das geistig.
In der westlichen Betrachtung mag ein Punkt auf Papier oft unscheinbar wirken, ein bloßes Satzzeichen vielleicht. Doch in der chinesischen Tuschemalerei und Kalligraphie ist der Punkt von tiefgreifender philosophischer Bedeutung.
Es gibt im Chinesischen gute Punkte und schlechte. Was ist ein schlechter Punkt? Einer, der nichts ist und nichts kann, einer, der vom Papier weggepustet werden kann. Ein guter Punkt hingegen, so heißt es in den Lehren, sitzt drei Zoll im Tisch. Ein klassischer Lehrer würde das Blatt mit Ihrer Übung einfach umdrehen, um zu sehen, wie tief Ihre Punkte und Striche im Papier sitzen – ob sie sich darin verankert haben.
Wir wollen nun gemeinsam geistig einen guten Punkt kreieren: Stellen Sie sich vor, Sie halten den Pinsel mit zwei Händen. Eine Hand drückt nach links, die andere nach rechts – es entsteht ein starkes Kraftfeld. Und nun stößt die Pinselspitze mit dieser geballten Kraft wie ein Fels nach unten und schlägt sozusagen in das Papier ein.
Wir haben damit begonnen, dem Punkt Bedeutung zu geben und ihn philosophisch aufzuladen. Unsere Übung war zutiefst daoistisch: Yin und Yang par excellence. Das heißt, unser Punkt ist auf dem besten Weg, ein Träger von höchsten philosophischen Gedanken zu werden.
Das lassen wir jetzt einmal einwirken, während uns Wolfgang Kubin mit einem Gedicht erfreut.


Teil 2: Der Punkt als Kosmos und das Tor zur Leere
Nun, da wir begonnen haben, den Punkt als Träger philosophischer Gedanken zu erkennen, gehen wir einen Schritt weiter. Denn nicht nur ist er Manifestation des Dao selbst, er trägt den Kosmos in sich.
Diese Aussage klingt wiederum herausfordernd: Der Punkt als das kleinste Element in einem Bild birgt die gleiche Kraft wie das gesamte Universum. Die Pinselspitze berührt das Papier, und es liegt an uns, dem gerade entstehenden Punkt Bedeutung einzuhauchen.
Wenn wir die Meisterschaft erreicht haben, gleitet der Pinsel wie von selbst über das Papier, in einem Zustand des Wu Wei – des mühelosen Handelns im Einklang mit dem natürlichen Fluss des Seins. Wir haben es verinnerlicht und müssen nicht mehr über die Technik nachdenken.
Wenn wir unseren Punkt nun vergrößern und ihn wie einen Kreis kreieren, haben wir den Enso vor Augen. Jener Kreis, der den Kosmos darstellt. Der Punkt mag die Essenz des Beginns sein, die Verdichtung des Unendlichen. Der Enso transportiert diesen Gedanken ins Unendliche. In den buddhistischen Lehren ist Buddha im kleinsten Staubkorn genauso enthalten wie im Kosmos.
Für manchen Kunstwissenschaftler ist der Enso die geistig höchststehende Form des künstlerischen Schaffens. Halten wir uns eines vor Augen: Wenn ein Künstler einen Enso malt, bedient er sich eines einzigen Striches. Er präsentiert sich völlig nackt. Mit diesem einzigen Strich zeigt er der Welt, wie weit er in seinem philosophischen Denken gekommen ist.
Mit dem Enso haben wir uns bereits in Richtung Leere bewegt. Wir müssen uns zuvor aber einem Missverständnis stellen: Wir im Westen verstehen Leere oft als Absenz von allem. Im Buddhismus und Zen ist die Leere aber Fülle. Nämlich die Fülle an Möglichkeiten.
Nachdem wir uns dem Punkt gewidmet haben und den Enso betrachtet haben, haben wir das Tor zur großen Leere geöffnet.
Auch das lassen wir wieder wirken und lassen Wolfgang Kubin zu Wort kommen.


Teil 3: Die Leere als aktive Kraft und Liu Bai
Auch in der chinesischen Kunst, vor allem der von Dao und Zen geprägten, ja auch in der Poesie, ist die Leere alles andere als Abwesenheit von Konkretem.
Die Leere ist ein aktives Element, das dem Bild Tiefe, Rhythmus und Dynamik verleiht. Sie ist der Raum für die Imagination des Betrachters, der diese Leere mit eigenen Gedanken füllt. Die Leere lenkt den Blick, schafft Spannung und löst sie zugleich auf. Sie repräsentiert das Unausgesprochene, das Implizierte, das, was zwischen den Zeilen oder Strichen schwingt.
Ohne diesen freien Raum würden die Formen erdrückend wirken und ihre Energie könnte sich nicht entfalten. Die Meisterschaft liegt darin, nicht nur das Sichtbare zu setzen, sondern auch das Unsichtbare bewusst zu gestalten.
Die Leere ist der Ort, aus dem die Formen entstehen und in den sie wieder zurückkehren. Sie ist das Potenzial, die unendliche Möglichkeit. In der Malerei ist die Leere die Atemluft, die das Gemalte umhüllt.
Der Daoismus lehrt, dass das Dao selbst unfassbar, namenlos und leer ist, und doch ist es die Quelle von allem. Das Nichts ist die Mutter von Zehntausend Dingen. Dies findet sich im berühmten Vers des Dao De Jing: Der Raum zwischen Wänden ist das Wesen eines Zimmers. Ähnlich verhält es sich mit einem Gefäß: Erst seine innere Leere ermöglicht es, dass es etwas aufnehmen kann.
In der chinesischen Tuschmalerei ist die bewusste Gestaltung der Leere, bekannt als Liu Bai oder bleibendes Weiß, ein zentrales Gestaltungsprinzip. Liu Bai schafft Rhythmus und Harmonie. Sie dient als Ruhepol für das Auge und lädt den Betrachter zur Kontemplation ein.
Die Leere ist somit ein kraftvolles Werkzeug, um das Unsichtbare sichtbar zu machen und das Unendliche zu suggerieren. Sie ist die Verkörperung einer Philosophie, die die Harmonie zwischen den scheinbaren Gegensätzen feiert: dem Punkt und der Leere.


Teil 4: Zusammenfassung und Schlussbetrachtung
Wir haben zur Illustration unserer Ausführungen stellvertretend Liang Kais Li Bai wandernd zur Hilfe genommen. Liang Kai deckt dabei den Bereich Zen ab, während der Dichter Li Bai für den Daoismus steht.
Wenn wir als westliche Betrachter ein Bild ansehen, blicken wir im Allgemeinen zuerst auf die Mitte des Bildes. Was erblicken wir in unserem Beispiel? Leere. Unter Ausklammerung des roten Siegels beträgt der Prozentsatz an unbemalter Fläche deutlich über 80, an die 90%. Die Figur des Li Bai ist mit minimalistischen, sehr expressiven Strichen ausgeführt worden, was Kraft und Dynamik erzeugt, und gleichzeitig wirkt das Bild ruhig und poetisch (yin-yang). Denn die Leere dient auch als Ruhepol für das Auge, als eine Pause, in der sich die Energie des Bildes sammeln und wieder entladen kann. Die größte Kraft liegt im Subtilen, im Angedeuteten und im Nicht-Offensichtlichen.
Zum Abschluss probieren wir noch ein letztes gedankliches Experiment und betrachten das gesamte Bild unter dem Aspekt unseres zuvor besprochenen Punktes und eines Enso.
Die schwarze Stelle, das Haupthaar des Li Bai, ist die Stelle, an der unser großer, gedachter Pinsel auf das Bild trifft – sich verankert. Da ist, so zu sagen, unser Fels eingeschlagen. Mit einer großen Kreisbewegung wird die gesamte Figur umrissen, und das Zentrum des Bildes, dem wir am meisten Aufmerksamkeit schenken, ist Leere.
Der Punkt mag das Sichtbare sein, der Fokus des Sehens, doch die Leere ist der Kontext, die Resonanz, das Echo, das dem Punkt seine unendliche Dimension verleiht. Zusammen bilden sie eine Einheit, die uns einlädt, die Leere im Kleinsten und die Fülle im Nichts zu erkennen.

Dr. Friedrich Zettl war nach der Kulturrevolution der erste westliche Student an der renommierten Zentralen Akademie in Peking, wo er Malerei und Kalligraphie von Grund auf studierte. Seine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der chinesischen Kunst gipfelte in seiner Dissertation über die Malerei. Doch für Friedrich Zettl ist die Theorie untrennbar mit der Praxis verbunden – Themen wie Punkt und Leere sind das Herzstück seines künstlerischen Schaffens und prägen sein gesamtes malerisches Werk.

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Grusswort von Prof. Dr. Hannes A. Fellner

Aus dem Film: Geburtstagsgrüsse an Prof. Wolfgang Kubin
https://www.youtube.com/watch?v=N9PVDYzPYfw&t=13s

Lieber Prof. Kubin, Lieber Wolfgang, 亲爱的顾彬qīn'ài de Gù Bīn
zu deinem Geburtstag sende ich dir einen herzlichen, kollegialen Gruß. 
Seit vielen Jahren schlägst du eine einzigartige Brücke zwischen China, Deutschland wie auch Österreich — einem Land, das dir durch deine Lebensgeschichte, Freundschaften, Aufenthalte und Lese- und Vortragsreisen längst auch zu einer geistigen Heimat geworden ist.
In China sagt man: 学而不厌,诲人不倦/學而不厭,誨人不倦 xué ér bù yàn, huì rén bù juàn — niemals des Lernens müde, niemals des Lehrens überdrüssig. Genau das lebst du. Deine Literaturgeschichten, Übersetzungen, Essays und Lyrik haben das Gespräch und den Dialog zwischen China und Europa geprägt wie nur sehr wenige andere Stimmen.
Oft habe ich mir gedacht: Du stehst in einer Linie mit Gottfried Wilhelm Leibniz — dem ersten großen europäischen Chinafreund und spiritus rector der Akademien der Wissenschaften in Europa wie auch Wahlösterreicher. Schließlich wurde er hier in Wien von Prinz Eugen dazu angeregt, seine Monadenlehre niederzuschreiben. Diese weist wohl nicht ganz zufällig Gemeinsamkeiten mit dem chinesischen Denken auf, insbesondere, was den dialektischen Harmoniebegriff betrifft, der in der Perspektivität des Ganzen die bewegte Einheit in der Vielfalt ausdrückt.
So forderte Leibniz schon vor 300 Jahren eine vorurteilsfreie, lernbereite Auseinandersetzung mit der chinesischen Zivilisation, im Vertrauen darauf, dass die Völker, wie er sagte, „wenn sie sich die Arme entgegenstrecken“, gemeinsam zu einem vernunftgemäßeren Leben finden können.
Genau diese Haltung lebst du seit Jahrzehnten: offen, neugierig, kenntnisreich, streitbar — und unbeirrt gegen alle zeitgenössischen Irritationen, gegen gattungsgeschichtliche Unsicherheit und gegen die alte und neue Verzerrung des Blicks auf China. Du hast immer auf Dialog gesetzt, nie auf Ressentiment. In diesem Sinne bist du ein authentischer, moderner Vertreter des leibniz'schen Geistes.
Und dabei denke ich heute auch an unseren gemeinsamen Freund Gerd Kaminski, der wie du und oft gemeinsam mit Dir denkend und schreibend an dieser Brücke zwischen China und Europa gebaut hat. Ihr beide habt Maßstäbe gesetzt — und tut das für unsere Generation und die folgenden Generationen weiterhin. Dies wird auch stürmische Zeiten überdauern.
Ich wünsche dir Gesundheit, Freude und viele weitere Jahre mit diesem unverwechselbaren Kubin-Ton: direkt, klug, ehrlich — und voller Liebe für die chinesische Kultur, Sprache und Literatur.
生日快乐shēngrì kuàilè, lieber Wolfgang — auf viele weitere Begegnungen und Gespräche!

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#Wolfgang Kubin: 80 und kein bisschen leise
Am 17. Dezember 2025 begeht Prof. Dr. Wolfgang Kubin seinen 80. Geburtstag.

Aus diesem Anlass hat der BACOPA Verlag Freunde und Wegbegleiter zu Grussbotschaften eingeladen, mit Beiträgen von:
Mag. Walter Fehlinger (BACOPA Verlag); Univ.-Prof. i.R. Dr. Susanne Weigelin-Schwiedrzik; Mag. phil. Thomas Vieth; Prof. Dr. Hannes A. Fellner; Dr. Helmuth A. Niederle; Wang Jing, M.A.; Prof. Dr. Karl-Heinz Pohl; Prof. Dr. Hans-Georg Moeller; Prof. Dr. phil. Martin Woesler; Mag. Judith Suchanek; Dr. Friedrich Zettl; Dr. Ulrich Bergmann; Mag. Arnold Obermayr; Dehui Braun; Ludwig Hartinger; Prof. Fred Turnheim; Dr. phil. Wulf Noll und Anna Kubin


Seit 2015 sind im BACOPA Verlag 17 Titel von Wolfgang Kubin erschienen. Weitere 11 Werke wurden von anderen Verlagen in sein Programm aufgenommen. Ergänzend dazu entstanden seit 2016 insgesamt 34 Interviews, Gespräche und Filme, die sein literarisches und sinologisches Schaffen dokumentieren.
Von 1975 bis 2025 hat Wolfgang Kubin ein umfangreiches Werk vorgelegt. Im Dezember 2025 erscheint im OSTASIEN Verlag das Schriftenverzeichnis 1975–2025 mit 142 Seiten, herausgegeben von Martin Hanke.


Zur Würdigung seines Lebenswerks findet am 9. Jänner 2026 um 18 Uhr im Café Museum, 1010 Wien, eine Festveranstaltung statt. Das Programm bietet einen vielfältigen Einblick in das literarische und sinologische Wirken von Prof. Dr. Wolfgang Kubin.


Festveranstaltung:

https://bacopa.at/bildungszentrum/seminare/feier-anlaesslich-des-80-geburtstags-von-prof-wolfgang-kubin

Bücher und Filme:

https://bacopa.at/bildungszentrum/referenten/wolfgang-kubin-1